Aweng wos persönlich`s ...
Unter der Rubrik "Grußworte" haben Sie schon ein paar Herrschaften
kennengelernt, die auf die eine oder andere Weise für die Sewastopol wichtig
sind.
Doch natürlich sind es viel mehr, die sich über die Jahre um die Sewastopol
verdient gemacht haben. In zwangloser Form wollen wir hier einige von ihnen
vorstellen und diese Galerie nach und nach erweitern.
Wolfgang (Schrumpl) Herzog.
Ein echter Helmetzer und ein multitalentierter Hansdampf in allen Gassen
(Schauspieler, Kabarettist, Konstrukteur der sonderbarsten Sachen und vieles
mehr.)
Er fand zwar sein Glück auch in der Fremde (Münchberg, Schauenstein), doch nie
konnte er von der Sewastopol lassen. Erst als Teilnehmer bis zum Gesamtsieger,
dann als treuer, verläßlicher Mitorganisator.
Jedes Jahr im späten Herbst steigt unsere erste Fahrt auf der neuen Strecke.
Wer den Schrumpl kennt kann sich vorstellen, daß dies oft eine lachmuskelstrapazierende
Übung ist. So einiges haben wir auch schon bei den Vorbereitungen für die
Sewastopol angestellt, aber das bleibt einfach unter uns.
Ich fürchte lieber Schrumpl, auch du hast dir irgendwann den Sewastopol-Virus
in der besonders schweren Form eingefangen. Frage aber gar nicht erst deinen
Arzt oder Apotheker, denn gegen dieses Leiden gibt es gottseidank sowieso kein
Mittel.
Jürgen Popp
Unser Sportleiter. Seit zig Jahren dem Motorsport
verbunden. Als Aktiver und Veranstalter, dazu fast jede Woche noch als Zeitnehmer
unterwegs. Ein versierter Praktiker rund um´s Auto.
Und einer auf den immer Verlaß ist. Wenn ich da an damals
denke:
Es war Weihnachten, Hl. Abend, gegen 11 Uhr kam der
Briefträger mit einem Einschreiben, nach einer halben Stunde innerer Einkehr rief ich beim Jürgen an: „wir
haben da ein Problem und müssen uns neu orientieren, hast du Zeit?“ Er hatte.
Um eins fuhren wir zwei gen Osten. Die Arbeiten von 3 Monaten Vorbereitung war
umsonst, jetzt blieben uns nur noch wenige Tage eine neue Fahrt auszuarbeiten.
Stundenlang waren wir bei winterlichen Bedingungen auf allen möglichen und
unmöglichen und vor allem unbekannten Strecken zugange. Schaufeln und Schieben
war des öfteren angesagt. Die neue Fahrtroute bekam ihre Grundlage, ich wußte
es würde hart werden, doch mit Jürgen an der Seite war ich sicher, wir ziehen
das durch.
Abends, endlich wieder daheim, stand der Gänsebraten schon auf
dem Tisch. Von wegen, daß mir der Appetit vergangen war, meine Portion habe ich
mit größtem Genuß verdrückt. Aber ich wußte auch, wem ich es zu danken hatte.
Erich Denzler und Wolfgang (Bill) Herpich
Erich Denzler, einer der von der allerersten Fahrt an dabei war. Mit Abstand
der erfolgreichste Teilnehmer in der jahrzehntelangen Sewastopol-Geschichte.
Aber nicht nur bei uns, in vielen Pokalrunden war er vorne und auch im großen
Motorsport bis hin zu Läufen zur deutschen Rallyemeisterschaft war er als
Copilot gefragt.
Heute noch aktiv und erfolgreich mit Stammfahrer und Freund Bill Herpich.
Auch dieser ein Sewastopol-Urgestein mit dem ersten Gesamtsieg schon 1973, dem
viele weitere folgen sollten.
Noch heute gehört das Team Herpich/Denzler immer zum engsten Favoritenkreis,
wenn sie die Sache inzwischen auch etwas lockerer angehen lassen.
Lieber Erich, lieber Bill, ich hoffe und wünsche wir sehen uns noch viele Jahre
und jedes Jahr wieder wenn es im Januar heißt: "auf geht's zur neuen
Sewastopol".
Kathrin und Hans Sell
Sponsoren haben wir ja eigentlich keine und doch, jeder Club braucht
Unterstützung in vielfältiger Form.
So wie wir sie bekommen von der Fa. Sell, Industrie- u. Haustechnik. Ob
logistisch oder ganz persönlich, auf Chef Hans Sell und seine Frau Kathrin (unsere
Schatzmeisterin!), kann sich der MSC Helmbrechts zu jeder Zeit (und nicht nur
zur Sewastopol) verlassen, dafür ein ganz besonderer Dank an Euch beide.
Auch Hansi Sell ist einer von denen die schon bei der allerersten Sewastopol 72
dabei waren. Damals als Helfer hinter den Kulissen. Ob er sich noch an seine
Aufgabe erinnert, bestimmte gefährdete Stellen unermüdlich abzufahren und zu
spuren? Das war bitter nötig, denn an jenem Tag schneite es unaufhörlich und
nur mit vereinten Kräften haben wir die Lage gemeistert.
Ja, lang, lang ist es her doch auch heute noch gehört ein Start bei der
Sewastopol dazu und wie man sieht nicht ohne Erfolg.
Klaus Spörl
Egal ob die Off-Road-Szene in Nordafrika oder in Rußland
zugange ist, Klaus Spörl war schon überall mit dabei. Von Paris-Dakar bis
Berlin-Breslau, mit seinem Off-Road-Medical-Service, www.orms.de
(die Internetseite ist übrigens einen Besuch wert!), ist er überall ein
gefragter Mann Nun, wenn auch unsere Sewastopol um viele, viele Nummern kleiner ist, mit Klaus Spörl und
seiner Mannschaft haben wir immer treue Helfer, die seit Jahren unsere Fahrt nicht
nur am Veranstaltungstag sondern auch schon bei den Vorbereitungen begleiten.
Schon so manches Team konnten sie aus einer mißlichen Lage befreien.
Glücklicherweise ging es dabei nie um Ernstfälle.
Lieber Klaus, für alles was Du für uns und die Sewastopol schon
getan hast den allerherzlichsten Dank an dieser Stelle, verbunden natürlich mit
dem Wunsch, daß Du uns noch lange zur Seite stehen wirst.